Zur Linderung der Wohnungsnot ließ die Stadt Linz damals noch auf Kleinmünchner Gemeindegebiet 1920/21 die Siedlung Scharlinz nach den Plänen des Linzer Stadtbaudirektors Curt Kühne errichten. Die Aufnahme zeigt auf der linken Seite mit den Häusern Haydnstraße 27-41 einen Teil der Siedlung Richtung Süden.

Abgesehen von der Buntheit der Fassaden hat sich an der äußeren Gestalt der Siedlung bis heute nicht allzu viel verändert.

Die vermutlich in den Fünfzigerjahren des 20. Jahrhunderts entstandene Luftaufnahme zeigt die zwischen dem Jaukerbach und der Traun in zwei Etappen 1950 und 1952 fertiggestellte Traunausiedlung in Kleinmünchen.

Links unten ist die in den Siebziger- und Achtzigerjahren entstandene Verbauung von Auwiesen zu sehen. Der Jaukerbach wurde zum Wasserkanal für das 1978 eröffnete Kraftwerk Kleinmünchen umfunktioniert. Im Hintergrund sind die Verbauung der Kastgründe samt Wachtberg und des Ennsfeldes Richtung Schiltenberg zu erkennen.

Die Luftaufnahme aus dem Jahr 1961 zeigt die während der NS-Zeit begonnene Verbauung der Neuen Heimat. Im Vordergrund sind die Siemensstraße und die Ecke zum Flötzweg zu sehen. Markant treten die an der Benzstraße 1956 und an der Laskahofstraße 1959 errichteten Hochäuser hervor.

Derselbe Blickwinkel zeigt heute die verstärkte Bautätigkeit westlich der Siemensstraße mit dem Sportplatz des Bundesnachwuchszentrums LASK Linz. In der Bildmitte links ist das Einkaufszentrum an der Salzburger Straße und der Landwiedstraße zu sehen. Zu erkennen ist weiters der Knoten Salzburger Straße im Verlauf der A7 und der Grüngürtel des Wasserwaldes, der sich Richtung Autobahn erweitert hat.

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