Die nach 1912 entstandene Aufnahme zeigt die obere Urfahrer Donaulände auf der Höhe der Schiffgasse. Sie wurde 1890 bis 1896 aufgeböscht und entwickelte sich zum beliebten Spazierweg. Für das Anlanden der Schiffe nahm die damalige Stadt Urfahr eine Haftgebühr für die eingerammten Uferblöcke ein.

 

Alt-Urfahr, speziell Alt-Urfahr West war durch seine Lage in unmittelbarer Nähe zur Donau immer wieder Opfer der mehr oder minder regelmäßig auftretenden Hochwässer. Zum Schutz des Stadtteils wurde daher in den Jahren 2005 bis 2007 auf einer Länge von 960 Metern ein mobiler Hochwasserdamm errichtet.

Die damals noch selbstständige Stadt Urfahr erhielt in den Jahren 1901/02 eine Wasserleitung. Die Aufnahme aus der Zwischenkriegszeit zeigt den Hochbehälter am Dießenleitenweg.

Abgesehen von den nunmehr vergitterten Fenstern hat sich am äußeren Erscheinungsbild des Hochbehälters kaum etwas verändert.

Die Flugaufnahme aus dem Jahr 1960 zeigt das Gebiet westlich und östlich der 1958 eröffneten Wildbergstraße in Urfahr. Die Friedenskirche am linken Bildrand wurde 1951 fertiggestellt. An der noch unausgebauten Ferihumerstraße ist die Presshefefabrik Kirchmeir und die beginnende Verbauung Am Damm zu sehen.

Der 1977 fertiggestellte Wohn- und Geschäftskomplex des "Lentia 2000" auf dem ehemaligen Areal der Holzwerke Schaffer tritt im heutigen Stadtbild von Urfahr markant hervor. In unmittelbarer Nachbarschaft entstand 1979 das "Zentrale Verwaltungsgebäude der Allgemeinen Sparkasse", gegenüber wurde 1990 die Bezirkshauptmannschaft Urfahr errichtet. Die Verbauung des Geländes der ehemaligen Hefefabrik Kirchmeir an der Ecke Wildbergstraße/Ferihumerstraße erfolgte 2002.

Die Aufnahme aus dem Jahr 1961 zeigt das noch weitgehend umverbaute Gebiet im Bereich der Kreuzung Linke Brückenstraße/Freistädter Straße. Das 1900 gegründete Sägewerk Greiner an der Freistädter Straße wurde 1972 stillgelegt.

Eine markante Veränderung erfuhr das Gebiet durch den Bau des Autobahnzubringers von der Leonfeldner Straße zum Knoten Heilham der Mühlkreisautobahn Anfang der 1970er Jahre. Auf dem von Linker Brückenstraße/Freistädter Straße und Autobahnzubringer begrenzten Areal siedelte sich in der Folge eine Reihe von Firmen verschiedener Branchen an.

Die Flugaufnahme vom Pöstlingberg entstand nach dem Brand der Kirche, der bei Renovierungsarbeiten im Mai 1963 im Nordturm ausgebrochen war.  Zeitgleich mit der Pöstlingbergbahn wurde 1898 das "Bergbahnhotel" erbaut, der Rosengarten angelegt und der Turm oberhalb des Rosengartens als Aussichtsterrasse gestaltet.

In den letzten Jahren wurde eine Reihe von Initiativen zur Attraktivierung des "Linzer Hausberges" gesetzt. So wurde das Pöstlingberghotel nach der Revitalisierung im Mai 1997 als "Pöstlingerbergschlössl" wiedereröffnet. Zur kulturellen Belebung wurde der Turm I der ehemaligen Befestigungsanlage 2000 bis 2003 zum Veranstaltungs- und Musikturm "KulTurm" umgebaut. Seit 1999 steht der "Rosengarten" von Mai bis August für kulturelle Veranstaltungen zur Verfügung.

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