Am äußeren Erscheinungsbild der Bauten hat sich - sieht man von den Fenstern ab - bis heute kaum etwas geändert..

Die Häuser Wimhölzlstraße 25 bis 35 in einer Aufnahme aus der Zwischenkriegszeit. Es handelte sich dabei um die ersten durch die sozialdemokratische Stadtverwaltung 1921 gebauten Wohnungen. Wegen der Inflation nach dem Ersten Weltkrieg konnten von den geplanten tausend Wohneinheiten nur 160 errichtet werden. Die Pläne dazu stammten vom Linzer Stadtbaudirektor Curt Kühne.

Die Luftaufnahme von 1961 zeigt den Großteil der Werksanlagen der seit 1939 nördlich der damaligen Hermann-Göring-Werke entstandenen "Stickstoffwerke Ostmark" mit der Einfahrt zum Tankhafen.

Die ehemaligen Stickstoffwerke bzw. die Chemie Linz AG wandelten sich zum Chemiepark, in dem heute viele, voneinander meist unabhängige Firmen ansässig sind.

Die Geschichte der Linzer Molkerei reicht bis zum Ende des 19. Jahrhunderts zurück. Ab 1950 firmierte der Betrieb unter dem Namen "Milchhof Linz", an dem mehrere oberösterreichische Genossenschaften beteiligt waren. 1953 wurde die neue Produktionsstätte an der Garnisonstraße/Ecke Semmelweisstraße eröffnet.

Die Produktion im Milchhof wurde 1997 eingestellt. In den Jahren 2002 und 2003 kam es zum Abbruch der Gebäude. An deren Stelle wurde ein Gebäudekomplex errichtet, der die Fachhochschule Linz und ein Dienstleistungszentrum mit Büro- und Geschäftsflächen beherbergt.

Die Luftaufnahme aus der zweiten Hä#lfte der Sechziger Jahre des 20. Jahrhunderts zeigt den Bereich der Goethestraße mit der Krankenhausstraße und Darrgutstraße sowie der Liebigstraße.

Mit dem Bau eines Hotels, des Design Centers, des Genossenschaftlichen Rechenzentrums und der Erweiterung der KFZ-Prüfstelle ist der Bereich zwischen Franckstraße, Goehtestraße und Liebigstraße in den letzten Jahrzehnten städtebaulich aufgewertet worden.

Nach 1945 etablierte sich in den Gebäuden der ehemaligen Linzer Aktienbrauerei an der kapuzinerstrßae die Linzer Glashütte Worf & Co, die Brillenrohglas produzierte. Am Abhang des Freinbergs entstand im jahr 1900 das Studentenheim Salesianum der Diözese Linz.

Anstelle der Glashütte wurde 1978 das Diözesanhaus errichtet, das mehrere diözesane Dienststellen beherbergt. Das Studentenheim Salesianum wurde 1969 durch einen Neubau an der Westseite erweitert. In unmittelbarer Nachbarschaft zum Salesianum wurde 1968 bis 1975 die Pädagogische Hochschule der Diözese errichtet.

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