Urnenhain Feuerhalle

FRIEDHÖFE

KünstlerInnen: Hans ArndtJulius SchultePaul Theer

Standort: Urnenhainweg 8
Stadtteil: Urfahr
Datierung: 1929

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Die "alte" Feuerhalle liegt im Zentrum der Urnenhainanlagen und stellt mit ihrem klar gegliederten Raumkonzept und dem kreisrunden überhöhten Zeremoniensaal eine von expressionistischen Elementen geprägten, funktional ausgerichtete Architektur dar. Der Eingang im Osten befindet sich im Obergeschoss in einer von Holzpfeilern getragenen Vorhalle. Er wird über eine zweiarmige Freitreppe erreicht, die im runden Zeremoniensaal mündet. Der rundturmartige Bau des Saales mit einem zinnengesäumten Kegeldach ragt über das Flachdach des übrigen Gebäudes hervor.

Geschichte

Der Bau des Urnenhaines (1925-1929) geht auf den 1905 begründeten Verein "Die Flamme" zurück und war ideologisch stark umstritten, weil die katholische Kirche die Feuerbestattung als unchristlich bekämpfte. Er nützte den natürlichen Baumbestand des Urfahrer "Stadtwäldchens". Die Gesamtanlage fußt auf Planungen des Architekten Julius Schulte, der 1928 verstarb. Seine Schüler Hans Arndt, Paul Theer und Rudolf Nowotny haben den Urnenhain fertig gestellt.

Da der 2003 eröffnete Neubau alle Funktionen des Altbaues übernommen hat, wurde dieser stillgelegt.

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