Jahnschule

ÖFFENTLICHE GEBÄUDE

KünstlerIn: Ignaz Scheck

Standort: Jahnstraße 1
Stadtteil: Urfahr
Datierung: 1880

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Langgestrecktes, späthistoristisches Schulgebäude mit einem Fassadendekor in den Formen der Neorenaissance. Additive Gliederung mit ortsteingerahmtem Mittelvorbau an der Fassade zum Hinsenkampplatz (Nr. 3) und Eckbetonung. Rustiziertes Erdgeschoss mit einfach eingeschnittenen, keilsteinbekrönten Fenstern und von Wandpfeilern gerahmten Rundbogenportalen.

Die Obergeschosse sind genutet und durch profilierte Gesimsbänder getrennt. Im ersten profiliert gerahmte Fenster mit Dreieckgiebelverdachungen.

Der Bau Jahnstraße 5 aus dem Jahr 1905 zeigt heute eine reduzierte Fassadengestaltung. Portalumrahmung mit Schlusssteinbekrönung in Form eines mit Eichenlaubdekor umgebenen Wappens des Turnvereines ist im Original erhalten.

Geschichte

Die Jahnschule wurde in mehreren Abschnitten zwischen 1880 und 1905 von Ignaz Scheck durch die Oö. Baugesellschaft (Hinsenkampplatz 3 und Jahnstraße 1 - 3 ) errichtet, sowie von Josef Keplinger und Eduard Zotter (Jahnstraße 5). Bauherr war der Ortsschulrat Urfahr. Das Schulgebäude ist dreigeschossig.

Quelle: Österreichische Kunsttopographie, Band LV Die profanen Bau- und Kunstdenkmäler der Stadt Linz, III. Teil. Herausgegeben vom Bundesdenkmalamt, Abteilung für Inventarisation und Denkmalforschung.

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