Pferdeeisenbahn ehemaliger Bahnhof

ÖFFENTLICHE GEBÄUDE

KünstlerIn: Friedrich Sighartner

Standort: Khevenhüllerstraße 4
Stadtteil: Innere Stadt
Datierung: 1836

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Das Gebäude ist einfach verputzt und durch Mittelvorbauten gegliedert. Durchgehendes, stockwerktrennendes Gesimsband mit einfachem Stuckdekor. Fenster durchwegs halbkreisförmig abgeschlossen und mit einem Ziegel.-Stichbogen bekrönt. Zum Marktplatz leicht vortretender Mittelvorbau mit einem abgestuften Giebelfeld als Bekrönung. 1985 wurde hier die ehemalige Inschrift wieder angebracht: "1832 - 1872 K.K. Priv. Erste Eisenbahn Gesellschaft" mit einer Darstellung eines Pferdegespannes mit Personenwagen.

An der Front zur Khevenhüllerstraße stark hervortretender Mittelvorbau mit abgestuftem Dreieckgiebel als Bekrönung.

Geschichte

Die Bauten dürften um 1836 entstanden sein. Es sind die letzten erhaltenen Betriebsgebäude des ehemaligen Bahnhofes der Pferdeeisenbahn (Südbahnhof). Baumeister war Friedrich Sighartner, Bauherr die Betriebsdirektion der k.k. priv. ersten Eisenbahn. 1985 wurde das Gebäude generalsaniert.

An der Front zum Marktplatz wurde das Gebäudeniveau gesenkt und eine kleine Parkanlage geschaffen. Hier wurde 1985 ein Trinkbrunnen errichtet, ein Geschenk des Bürgermeisters der Partnerstadt Berlin-Charlottenburg. Anlass war die Ausstellung "Wasser heißt Leben" im Herbst 1985 im Stadtmuseum Nordico.

Quelle: Österreichische Kunsttopographie, Band LV Die profanen Bau- und Kunstdenkmäler der Stadt Linz, III. Teil. Herausgegeben vom Bundesdenkmalamt, Abteilung für Inventarisation und Denkmalforschung.

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