Villa Horzeyschy

WOHNHÄUSER

KünstlerIn: Max Benirschke

Standort: Roseggerstraße 11
Stadtteil: Froschberg
Datierung: 1928

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Zweigeschossige Villa mit umlaufendem Granitsockel. Abgesehen von kleinen Einwinkelungen an der Eingangsfront fünfeckiger Grundriss. Die Fassaden schließen nach oben mit einer prägnanten Hohlkehle, darüber flach geneigtes Walmdach. Markante Gestaltung der Eingangsfront mit fünfstufiger Freitreppe zur überdachten Haustür. Diese wird flankiert von je zwei unterschiedlich dimensionierten Fenstern, welche jeweils unter einem eigenwillig-expressionistisch gestalteten Fenstergitter zusammengefasst sind. Darüber schmales, vertikales Fensterband, flankiert von je einem kleinen Fenster. Dreieckige Dachfenster mittig an Eingangs- und Gartenfront. Ansonsten schlichte, großflächige Fensteröffnungen. Gartenseitig an der stumpfwinkeligen Schnittstelle der Fronten im Obergeschoss eine Terrasse.

Geschichte

Erbaut 1928 von Architekt Max Benirschke und der Oö. Baugesellschaft. Bauherr war Fritz und Malvine Horzeyschy. Der fünfeckige Grundriss resultiert aus dem Wunsch des Bauherrn nach Sonnenlicht in allen Räumen. Ausgehend davon wurde das Haus nach anthroposophischen Gesichtspunkten erbaut.

Quelle: Österreichische Kunsttopographie, Band LV Die profanen Bau- und Kunstdenkmäler der Stadt Linz, III. Teil. Herausgegeben vom Bundesdenkmalamt, Abteilung für Inventarisation und Denkmalforschung.

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