Gebäude der Ärztekammer Oberösterreich

GESCHÄFTS- UND BÜROGEBÄUDE

KünstlerInnen: Alexander PoppKarl Tobisch-Labotyn

Standort: Dinghoferstraße 4
Stadtteil: Innere Stadt
Datierung: 1939

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Sechsstöckiges Wohn- und Bürohaus, errichtet auf den Gründen des ehemaligen botanischen Gartens. Bedeutendes Bauwerk von Alexander Popp (Tabakfabrik)

Es handelt sich um einen kubischen Block mit den 30 Zentimeter über die Baulinie vorspringenden Fensterbänken und einem fünf Achsen breiten Balkon über dem Eingang als Hauptmerkmale der Schaufront. Das Erdgeschoss ist als schwerer, asymmetrischer Steinsockel ausgebildet. Expressionistische Vergitterung an einem Teil der Fenster, sonst einfache Putzfassade mit Steinrahmung der Fenster. Die Rückfront ist durch Balkone und durchgehende Terrassen in den Obergeschossen gegliedert. Seitliche Anbauten.

Geschichte

Die Wohlfahrtskasse des wirtschaftlichen Verbandes der Ärzte Oberösterreichs ließ 1937 bis 1939 das Haus von Architekt Alexander Popp erbauen. Mitbeteiligt waren das Baubüro Neuzil und Hamberger. 1953 erfolgte der Zubau eines Lesesaales im Hoftrakt von Architekt Karl Tobisch-Labotyn, Baumeister Pirkl und Eysert.

Quelle: Österreichische Kunsttopographie, Band L "Die Landstraße - Obere und Untere Vorstadt" herausgegeben vom Bundesdenkmalamt, Abteilung für Denkmalforschung

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