OK - Offenes Kulturhaus, ehemalige Ursulinenschule

ÖFFENTLICHE GEBÄUDE

KünstlerInnen: Matthäus Schlager Peter Riepl

Standort: OK Platz 1
Stadtteil: Innere Stadt
Datierung: 1930

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Rechtwinkelig zur Straße stehender schmuckloser kubischer Bau mit die Horizontale betonenden, jeweils die Fensterachsen umfassenden Gesimsbändern. Im obersten Geschoss des Osttraktes (1930) überhöhter Festsaal mit hohen Rundbogenfenstern, darunter ein durchlaufendes Gesimsband, die zwei danebenliegenden Fensterachsen einschließend.

Geschichte

Der Schulbau der Ursulinen wurde 1930 (Osttrakt) und 1936 (Westtrakt) von Baumeister Matthäus Schlager im Auftrag des Konventes der Ursulinen geplant. Ende der 80iger Jahre wurde das OK - Experimentallabor in Sachen Kunst gegründet und 1998 wurde der Schulbau, außen weitgehend belassen, nach Plänen von Architekt Peter Riepl umgebaut. Der Ausbau, der mit dem Bauherrenpreis gewürdigt wurde, gilt als herausragendes Beispiel qualitätvoller Architektur, die einen spannungsreichen Bezug zwischen Alt und Neu herzustellen vermag.

Quelle: Österreichische Kunsttopographie, Band L "Die Landstraße - Obere und Untere Vorstadt" herausgegeben vom Bundesdenkmalamt, Abteilung für Denkmalforschung

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