Pfarrkirche St. Severin

SAKRALBAUTEN UND KIRCHLICHE INSTITUTIONEN

KünstlerIn: Hans Feichtlbauer

Standort: Lederergasse 50
Stadtteil: Kaplanhof
Datierung: 1963

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Großer, flach gedeckter Stahlbeton-Skelettbau mit Ziegelausfachung über längsovalem Grundriss. Zu Seiten der Kirche wurde deutlich niedriger als selbstständiger Baukörper die Taufkapelle und die Werktagskapelle mit Verbindung zum Hauptraum errichtet. Im Bereich von Hauptraum und Chor verläuft ein hochliegendes, gegen Süden zu breiter werdendes, vertikal gegliedertes Lichtband mit Betonglasfenstern. Die Eingangsfassade ist durch flankierende Klinkerziegelverkleidung hervorgehoben. Die Bronzeplatten der vier Türflügel mit applizierten Bronzereliefs der Evangelistensymbole wurden in der Oberösterreichischen Glocken- und Metallgießerei St. Florian gefertigt.

Geschichte

Die Pfarranlage St. Severin wurde ab 1956 nach Plänen von Franz Wiesmayr als Ersatz für die 1935 erbaute, durch neu errichtete Industriebauten vom Wohngebiet der Pfarre abgetrennte "alte " Severinskirche Hans Feichtlbauers errichtet. (Das Gebäude der alten Hafenkirche wurde trotz Abbruchbestimmung 1985 renoviert).

1963 wurde die Kirche nach Pfarrhof und Pfarrsaal errichtet. Am 27. Oktober 1968 wurde die Kirche geweiht, ein Jahr später die Expositur St. Severin zur selbstständigen Pfarre.

Quelle:Österreichische Kunsttopographie, Band LV, herausgegeben vom Bundesdenkmalamt, Abteilung für Inventarisation und Denkmalforschung.

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