Kirche der Marienschwestern

SAKRALBAUTEN UND KIRCHLICHE INSTITUTIONEN

KünstlerIn: Hans Feichtlbauer

Standort: Friedensplatz 1
Stadtteil: Innere Stadt
Datierung: 1870

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Das Langhaus ist in die Straßenfront eingefügt und mit kleinen Rundbogenfenstern versehen. Über dem Eingang befindet sich ein Relief der Muttergottes mit Engeln und zwei knienden Heiligen: Theresia von Avila und Johannes vom Kreuz

Geschichte

Die 1857 gegründete Marienanstalt wurde 1870 von den Tertiarschwestern übernommen. Das 1798 erbaute Wohnhaus wurde 1870 zur Kirche umgestaltet, 1893 restauriert und mit Dachreiter versehen. 1932 wurde die Kapelle neuerlich restauriert und 1950 von Architekt Hans Feichtlbauer neu gestaltet.

Die "Schwestern vom Dritten Orden Unserer Lieben Frau vom Berge Karmel" sind als Zweig des Karmelitenordens entstanden und nennen sich seit 1961 Marienschwestern. In Linz gibt es die Marienschwestern seit 1710; sie wurden im Zuge der josephinischen Reformen wieder aufgehoben. 1861 schlossen sich Frauen aus Riedau, Eferding und Linz, die bereits in der karmelitanischen Spiritualität lebten, in Linz unter dem Namen "SChwastern des III. Ordens Unserer Lieben Frau vom Berge Karmel" zusammen. Bischof Rudigier machte die Schwestern auf die Nöte der Zeit aufmekrsam und wies ihnen so den Weg in die karitative Tätigkeit.

Die Kirche der Marienschwestern zum Göttlichen Kind Jesu ist als Ort der Anbetung (jeden Donnerstag) offen für alle Gläubigen.

Quelle: "Kirchen in Linz", herausgegeben vom Dekanatssekretariat der Region Linz in Zusammenarbeit mit dem Kunstreferat der Diözese Linz

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