Hotel "Roter Krebs"

WOHN- UND GESCHÄFTSGEBÄUDE

KünstlerInnen: Michael LettmayrJohann RueffCarl Magnus Pader

Standort: Obere Donaulände 11
Stadtteil: Innere Stadt
Datierung: 1595

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Das seines ursprünglichen Schmuckes beraubte fünfgeschossige Eckhaus besitzt an der Donaulände zehn, am Hofberg fünf Achsen. Vom Renaissancebau war bis nach 1945 der kleine Arkadenhof erhalten, nach Bombenschaden in den Obergeschossen nur noch verglaste Gänge. Eine Granitsäule ist im Erdgeschoss erhalten. An der Schauseite am Hofberg ist in der zweiten Achse im ersten Obergeschoss ein Erker, darunter granitener Scheitelstein mit grotesker Maske aus dem 16. Jahrhundert und ein Hauszeichen: Steintafel mit Relief eines Krebses und der Inschrift "Gast Hofe zum Krebsen des Seb. Vogl 1837". Der Terrassenvorbau von 1872 ist im Kern vorhanden.

Geschichte

Urkundlich erstmalig 1595 erwähnt, seit etwa 1680 Gasthof, 1771 "Zum Roten Krebs" bezeichnet. Verschiedene Umbauten: Biedermeierfassade abgeschlagen, 1845 ebenerdiger Vorbau bis zum vorspringenden Nebenhaus Nr. 13, abgerundete (jetzt abgeschrägte) Ecke von Johann Rueff. Neuer Vorbau mit Terrasse und Salon im ersten Obergeschoss 1872 von Michael Lettmayr dazugebaut. 1931 stürzte die westliche Feuermauer ein. 1936 wurde die Fassade durch Carl Pader modernisiert. Der Anbau des Krebsen-Stüberls erfolgte 1949.

Heute mehrere Nachlokale im Haus.

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