Mahnmal für aktive Gewaltfreiheit

ANTIFASCHISTISCHE GEDENKSTÄTTEN

Standort: Hauptstraße 1-5
Stadtteil: Urfahr
Datierung: 2017

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Die Friedensstadt Linz möchte mit dem Mahnmal für aktive Gewaltfreiheit am Brückenkopf der Nibelungenbrücke beim Neuen Rathaus ein sichtbares Zeichen für gewaltfreie Konfliktkultur setzen. Dieses Mahnmal soll auch die Vergangenheit dieser Stadt reflektieren sowie derjenigen Österreicherinnen und Österreicher gedenken, die sich aktiv und ohne Gewaltanwendung gegen das nationalsozialistische Gewaltregime stellten.

Eine begehbare kreisrunde Plattform mit einem Durchmesser von drei Metern stellt einen Aktionsraum dar, auf welchem sich eine zylindrische und eine kubische Sockel-Skulptur befinden, welche für die unterschiedlichen Positionen der Gesprächspartner stehen. Sie neigen sich trotz der Unterschiede zueinander, gehen aktiv aufeinander zu.

Geschichte

Eine siebenköpfige Jury aus Kunst und Wissenschaft lud fünf Künstlerinnen und Künstler mit Oberösterreichbezug zum Wettbewerb und wählte schließlich den Entwurf von Karl-Heinz Klopf für die Umsetzung als Betonguss aus. Die Eröffnung erfolgte am 2. Oktober 2017.

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