Freihaus Starhemberg, Altes Büchsenhaus

WOHN- UND GESCHÄFTSGEBÄUDE

Standort: Altstadt 28
Stadtteil: Innere Stadt
Datierung: 1415

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Das ehemalige Palais erhielt seine jetzige Erscheinung durch den Wiederaufbau von 1802. Die frühbiedermeierliche Fassadengliederung in der Altstadt ist zart und schlicht. Vom alten Bau hat sich nur das kleine, ornamentierte mit 1577 datierte Steinportal an der Seitenfront in der Sackgasse erhalten.

Das dreigeschossige Eckhaus hat an der Altstadt vier ungleich aufgeteilte Fensterachsen, an der einfacheren Seitenfront in der Sackgasse acht.

Geschichte

Das alte Büchsenhaus gelangte 1415 an das Geschlecht der Wallseer, durch Heirat um 1490 an Bernhard von Scherffenberg und noch vor 1577 an Ferdinand Hellfried von Meggau. Hinter dem Haus und an dem anschließenden Stadel befand sich quergestellt an der Stadtmauer das alte Zeughaus der Stadt Linz (erstmalig 1443 urkundlich belegt). Diese Konstellation führt zu Konflikten mit Hellfried von Meggau, so dass die Stadt das Zeughaus verkaufte. Seit 1647 befand sich das Haus im Besitz derer von Starhemberg. Der Stadtplan von etwa 1730 zeigt den auf französische Art gestalteten Garten, den einzigen innerhalb der Stadtmauern. Nach dem Stadtbrand 1800, bei dem das Haus teilweise zerstört worden war, kam es in bürgerlichen Besitz. Es wurde 1802 wiederhergstellt und um ein Stockwerk erhöht.

Quelle: Österreichische Kunsttopographie, Band XLII "Die Altstadt", herausgegeben vom Institut für österreichische Kunstforschung des Bundesdenkmalamtes und der Stadt Linz

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