Anton Lutz, Maler

GRABSTÄTTEN BEDEUTENDER PERSÖNLICHKEITEN

Standort: Hohe Straße
Stadtteil:
Datierung: 1993

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Schmiedeeisernes Kreuz am Pöstlingberg-Friedhof. Grabstätte von Anton Lutz (1894 - 1992) und seiner Frau Therese ( 1895 - 1991)

Geschichte

Der Maler Anton Lutz wurde am 19. Februar 1894 als dreizehntes Kind des Schulleiters Otto Lutz geboren. 1903 starb sein Vater und die Mutter übersiedelte mit zwölf Kindern nach Urfahr, wo Anton in der Grundschule seinen ersten Zeichenunterricht erhielt. Er wurde Volksschullehrer und ab 1913 begann seine Ausstellungstätigkeit. Im gleichen Jahr beteiligte er sich an der Gründungsausstellung der Künstlervereinigung MAERZ. Nach dem Militärdienst im Ersten Weltkrieg kehrte er nach Linz zurück und unterrichtete bis 1939 als Volksschullehrer. Parallel dazu erhielt er eine künstlerische Ausbildung in München. Von 1934 bis 1938 war er Präsident des oö Kunstvereins, 1935 hatte er dort seine erste Einzelausstellung. Von 1939 bis 1943 leistete er seinen Militärdienst im Zweiten Weltkrieg ab. Von 1948 bis 1963 war er Präsident des oö. Kunstvereins, später Ehrenpräsident im Vorstand. Prof. Anton Lutz starb am 2. Mai 1992 in Linz.

Anton Lutz zählte zu den bekanntesten Malern Oberösterreichs.

Seine frühen Werke waren geprägt von der spätimpressionistischen Malerei der Münchner Schule.

Anton Lutz wird auch als Exponent eines späten österreichischen Impressionismus gewertet. Er verfolgte eine gegenständliche Malerei und war Meister in der Darstellung der Phänomene des Lichts, weswegen er auch als „Maler des Lichts“ bezeichnet wird.





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