Villa

WOHNHÄUSER

KünstlerInnen: Matthäus Schlager Hans Feichtlbauer

Standort: Auf der Gugl 4
Stadtteil: Froschberg
Datierung: 1910

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Anspruchsvoller Villenbau im Übergang vom Späthistorismus zur Sezession. Zweigeschossiger, hoch und schlank konzipierter Bau, durch Vorbauten, Erker und Veranden reich und "unübersichtlich" gegliedert. Dementsprechend sind keine deutlichen Ausbildungen von Haupt- und Nebenfassaden vorhanden, sondern der gesamte Baukörper ist als Einheit plastisch durchgebildet. Schlichtes Eingangsportal, seitlich verschoben, begleitet von Vestibülfenstern. Der Aufgang zum Portal ist als kleine Freitreppe mit gemauerten Wangen und seitlich anschließendem Balustradenbalkon gestaltet.

Der unruhigen vielgestaltigen Durchgliederung des Baublocks entspricht die reiche Auffächerung des betont hohen Mansarddaches.

Perlschnurornamentik an den Sturz- bzw. Parapetfeldmedaillons der straßenseitigen Fenster, die Rahmung der Verandafenster besteht aus ionisierenden Halbsäulchen, ein schmaler nach griechischem Muster geformter Fries als Abschlussgesims der Veranda, zwei flankierende Vasenreliefs zu deren Seiten. Sezessionistisch ausgeformte Eisengitter an einigen Fenstern.

Geschichte

Erbaut 1910 von Architekt Matthäus Schlager, Planung und Bauherr Hans Feichtlbauer.

Quelle: Österreichische Kunsttopographie, Band LV Die profanen Bau- und Kunstdenkmäler der Stadt Linz, III. Teil. Herausgegeben vom Bundesdenkmalamt, Abteilung für Inventarisation und Denkmalforschung.

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