Wohn- und Geschäftshaus

WOHN- UND GESCHÄFTSGEBÄUDE

KünstlerInnen: Franz WeinbergerRaimund Jeblinger

Standort: Graben 36
Stadtteil: Innere Stadt
Datierung: 1901

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Durch Zubauten in drei Etappen entstand ein einheitlich fassadierter Baublock mit fünf Achsen an der Domgasse, einer abgeschrägten einachsigen Ecke zum Taubenmarkt und neun Achsen mit vier Geschossen am Graben. Die Ecke ist mit einer Kuppel mit Aedikula bekrönt, in die eine Marienstatue von Josef Sattler (1901) eingestellt ist.

Die Neurenaissancefassade weist im Hauptgeschoss korinthische Wandpfeiler auf. An der Domgasse, deren Fassade vom Plan Franz Weinbergers in Details abweicht, sitzt in der dritten Achse im ersten und zweiten Obergeschoss ein Flacherker mit gekuppelten Rundbogenfenstern.

Geschichte

Hier standen ursprünglich drei Häuser, Handwerkerhäuser im Besitz von Nagel- und Kupferschmieden, sowie Schlossermeistern. Das Haus an der Domgasse wurde 1690 erstmals genannt. Es wurde 1868 demoliert und durch einen Neubau von Franz Weinberger in Renaissanceformen ersetzt.

1895 wurde an Stelle des Hauses Graben 38 durch Ignaz Scheck ein Neubau errichtet, der in Angleichung an die Fassade von Franz Weinberger ausgeführt wurde.

1901 wurde das Haus Graben 36 demoliert und durch einen Neubau der Oö Baugesellschaft ersetzt mit der gleichen Fassade wie der von Ignaz Scheck 1895 ausgeführten.

Die Kuppelbekrönung an der Ecke stammt von 1901 von Raimund Jeblinger.

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