Füchselgutsiedlung

WOHNSIEDLUNGEN

KünstlerIn: Kurt Kühne

Standort: Füchselstraße 11
Stadtteil: Franckviertel
Datierung: 1927

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Die Siedlung Füchselstraße 11 - 31a besteht durchwegs aus einzel stehenden Objekten mit je vier Wohneinheiten, lediglich im Bereich der Etappe 1936 werden je drei Objekte durch schmale Verbindungsbauten zusammengeschlossen. Die Bauten aller Phasen sind in der Grundform gleich, einfache zweigeschossige Baukörper mit Zeltdach und Stiegenhausvorbau, der bis in die Dachzone reicht. Die expressionistischen Details von Architekt Kühne (an die Hausecken gerückte Fenster, Ziegeldekor und Schwalbenschwanzgiebel an den Vorbauten) werden in den Nachkriegsbauten zurückgenommen.

Originale Fenster und Türen sind teilweise erhalten.

Geschichte

Die Siedlungsanlage ist in verschiedenen Phasen entstanden. 1927 wurden zwanzig Häuser in lockerer hakenförmiger Anordnung um das Füchselgut nach Plänen von Architekt Kurt Kühne errichtet. Ausgeführt von der Oö. Baugesellschaft, Firma Pirkl & Eysert, Baumeister Georg J. Schantl. 1928 wurden weitere zwei Häuser an der Fröbelstraße Richtung Franckstraße dazugebaut. 1936 kam es zur ersten Erweiterung nach Osten entlang der Fröbelstraße, die Pläne stammten wieder von Architekt Kühne. 1951 zweite Erweiterung nach Plänen des Hochbauamtes nach Westen. Zubau neun weiterer Objekte anstelle des Füchselgutes. 1952 wurde auf Wunsch des Planungsamtes das Konzept geändert und ein langgestreckter Trakt entlang der Füchselstraße errichtet.

Quelle: Österreichische Kunsttopographie, Band LV Die profanen Bau- und Kunstdenkmäler der Stadt Linz, III. Teil. Herausgegeben vom Bundesdenkmalamt, Abteilung für Inventarisation und Denkmalforschung.

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