Suttner-Villa

WOHNHÄUSER

KünstlerInnen: Karl Tobisch-LabotynArmin SturmbergerJohann Kreipl (Kreisch)

Standort: Auf der Gugl 2
Stadtteil: Froschberg
Datierung: 1913

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Repräsentative, großzügig dimensionierte Villa. Zweigeschossig über rechteckigem Grundriss durch Vorbauten und Erker gegliedert, Hohes Walmdach, die ursprünglich kleinen Gaupen wurden durch den Dachausbau von 1951 erheblich vergrößert und verändert.Ostseitig Erkervorbau, im Untergeschoss rechteckig, im Obergeschoss als mächtiger Runderker mit flachem Kegeldach ausgebildet. Haupteingang über Freitreppe mit Vorplatz. Im Erdgeschoss Rundbogenfenster, im Obergeschoss Rechteckfenster zwischen Wandvorlagen. Durchwegs sehr breite Rechteckfenster, im Untergeschoss in zart profilierten Faschenrahmungen, im Obergeschoss schlicht zwischen durchlaufenden Gesimsen eingeschnitten.

Die glatten, nur durch Simse und subtile Putzschnitte strukturierten Mauerflächen geben dem Bau eine kompakte kubische Wirkung, die in interessanter Wechselwirkung zu plastisch ausbuchtenden Elementen steht, wie Runderker oder den eigenartigen vorgewölbten Parapetzonen der oberen Eckverandenfenster an der Ostseite. Sparsames originelles Fassadendekor.

Geschichte

Die Villa Auf der Gugl 2 / Roseggerstraße 1 wurde 1913 nach Plänen von Architekt Johann Kreipl von der Oö. Baugesellschaft errichtet. Bauherr Ferdinand und Albertine Suttner.

1945 wurde der Bau durch Armin Sturmberger wiederhergestellt, 1951 erfolgte der Dachgeschossausbau nach Plänen von Architekt Karl Tobisch-Labotyn.

Quelle: Österreichische Kunsttopographie, Band LV Die profanen Bau- und Kunstdenkmäler der Stadt Linz, III. Teil. Herausgegeben vom Bundesdenkmalamt, Abteilung für Inventarisation und Denkmalforschung.

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