Arbeiterwohnhäuser

WOHNHÄUSER

KünstlerIn: Ernst Friedrich Hillbrand

Standort: Franckstraße 38
Stadtteil: Franckviertel
Datierung: 1907

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Zwei in der Anlage ähnliche, in Details unterschiedliche Doppelhäuser, Franckstraße 38, 38a - c. Langgestreckte, dreigeschossige Baukörper mit stark vortretenden zweiachsigen Seitenvorsprüngen an den Längsfronten sowie einachsige Eingangsvorbauten mit seitlichen Loggien an den Schmalseiten.

Nr. 38 und 38a: mit Zeltdach und tief herabgezogenem Schopfwalm an den Schmalseitenvorbauten.

Nr. 38 b und c: mit Satteldächern, die Giebelwände ursprünglich aus Holz. Zurückhaltendes Dekor der Fassaden mit späthistoristischen und Heimatsilelementen. Erdgeschossnutung, einfache Rahmung der Fenster,die teilweise Biedermeierformen zitiert (hochovale Rosetten, halbkreisförmige Muschelmotive).Geschwungene Blechdächer über den Eingängen. Originalfenster zum Großteil erhalten.

Geschichte

Erbaut 1907 nach Plänen des Stadtbauamtes, Bauführer Baumeister Ernst Hillbrand. Die Arbeiterwohnhäuser der Stadt Linz entstanden entlang der damals noch geplanten verlängerten Gürtelstraße. Die Anlage stellt einen frühen Vorläufer der Gemeindebauten der Zwischenkriegszeit dar.



Quelle: Österreichische Kunsttopographie, Band LV Die profanen Bau- und Kunstdenkmäler der Stadt Linz, III. Teil. Herausgegeben vom Bundesdenkmalamt, Abteilung für Inventarisation und Denkmalforschung.

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